Aggressionstherapie – so bekommen Sie Ihre Aggressionen in den Griff

Aggressionstherapie – so bekommen Sie Ihre Aggressionen in den Griff

Aggressionen und Wut sind immer wieder Thema und können den Alltag und vor allem das Zusammenleben mit den Lieben stark beeinflussen. Sich nicht mehr kontrollieren zu können, ist zudem ein sehr belastendes Thema. Wer unter Wutanfällen leidet, bereut im Nachhinein oft das Gesagte oder Getane, genau das kann sehr belastend auch für einen selbst sein. 

Aggressionstherapie ist der Schlüssel für ein besseres Leben und ein ausgeglichenes Selbst. Genau das ist aber oft schwierig. Eine Psychotherapie erfordert zunächst einmal große Überwindung und ist außerdem oft mit langen Wartezeiten verbunden. Wer sein Problem aber in den Griff bekommen möchte, der möchte nicht Monate warten, bevor er es angehen kann. 

Dazu kommen die Kosten, die im Laufe der Zeit mit einer typischen Aggressionstherapie einhergehen. Aber es gibt eine Alternative. Wir beschäftigen uns schon lange mit den alternativen Therapiemöglichkeiten und Ansätzen zur Bewältigung von Aggressionen und Wut. Aber dazu später mehr. 

Zunächst einmal möchten wir uns hier genauer mit dem Thema Aggression, Wut und der entsprechenden Therapie beschäftigen. 

Aggressionen und die Hintergründe

Aggressionen, damit verbindet man schnell auch Gewalt, was aber meist deutlich häufiger ist und sich ebenso auf das Leben der gesamten Umgebung auswirken kann, sind die verbalen Aggressionen. Genau das wird auch in der offiziellen Definition von Aggression deutlich.

ï Die Definition von Aggression:

Unter Aggression versteht man Verhaltensweisen die anderen Organismen absichtlich Schaden zuführen sollen, auf direkte oder auch indirekte Weise. Dazu gehören sowohl sichtbare Schäden als auch nicht sichtbare Schäden. Der Aggressor, also derjenige, der aggressiv handelt, verhält sich also nicht der Norm entsprechend.

Dabei können sich die Auswirkungen, die sogenannten Symptome von Aggressionen von Aggressor zu Aggressor unterscheiden. Bei jedem Menschen treten die Symptome anders auf und können in unterschiedlicher Kombination vorkommen. Die Merkmale einer Aggression sind aber im Groben sehr ähnlich und unterscheiden sich auch nicht in den verschiedenen Kulturen und Gesellschaften. Denn die Merkmale äußern sich auch durch körperliche Merkmale.

ï Die Merkmale von aggressivem Verhalten:

ï Innere Unruhe, die sich durch nervöses Hin- und Herlaufen äußert.

ï Der Herzschlag erhöht sich und der Blutdruck ebenfalls.

ï Der Körper reagiert mit Schwitzen und/oder der Errötung. 

ï Zittern und ein Hitzegefühl kann ebenfalls dazugehören. 

ï Die Körperhaltung wird angespannt und verkrampft.

ï Die Gestik wird deutlicher und nimmt deutlich mehr Raum ein als im Normalfall.

ï Die Mimik im Gegensatz dazu wird eher starr.

ï Zur körperlichen Anspannung und zur Gestik kann auch das Fäusteballen kommen.

ï Die Lautstärke erhöht sich bis hin zum Schreien.

ï Drohungen, Bedrohungen und andere Beschimpfungen werden ausgesprochen.

ï Auch Gewalt und Gewaltausbrüche mit Zerstörungen und sogar Schlagen, Treten und anderen gewalttätigen Verhaltensweisen können hinzukommen.

Aggressionen wirken sich nie positiv auf das eigene Leben und auf das Leben der Umgebung sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld aus. Aber wie lassen sich Aggressionen erklären und woher kommen diese?

Die Psychologie nennt hier hauptsächlich 2 unterschiedliche Ursachen. Denn man unterscheidet hier in:

ï genetische Veranlagung

Für diese Theorie stehen vor allem bekannte Psychologen wie Freud und Lorenz. Freud sieht die Aggression als einen Teil des Triebverhaltens und beschreibt, dass jeder Mensch die Aggression in sich trägt. Unsere gesellschaftlichen Vorgaben und Strukturen unterdrücken diesen Trieb und die Aggression. Dabei kann diese aber nie ganz verschwinden, bei manchen Menschen kann das Unterdrücken auch zu Folgekrankheiten führen. Lorenz hingegen beschreibt das aggressive Verhalten als Instinkt, dabei ist auch bei dieser Theorie dieses Verhalten tief in uns verankert und in jedem Menschen vorhanden. Dabei werden hier für das Auftreten von Aggressionen 4 hauptsächliche Gründe definiert:

– Sich selbst zu verteidigen, also als Reaktion auf anderes aggressives Verhalten.

– Um sich selbst durchzusetzen, also die eigenen Wünsche gegenüber anderen durchzusetzen.

– Die Beachtung von anderen Personen zu erhalten.

– Aber auch Rache für Aggressionen, die man selbst erfahren hat. 

ï erlerntes Verhalten durch Erfahrungen

Die andere Sichtweise ist jedoch das angelernte Verhalten, das schon in der Kindheit gefestigt wird. Denn hier gibt es 2 Faktoren, die uns schon in der frühen Kindheit beeinflussen. Zum Ersten belegt eine bekannte Studie, dass Kinder die Erwachsene in ihrem Umfeld aggressiv erleben, auch deutlich häufiger, selbst aggressives Verhalten an den Tag legen, also Kinder, die einen friedlichen Umgang erleben. 

Das ist aber noch nicht alles, ein weiterer wichtiger Aspekt sind die sogenannten „positiven Verstärker“. Genau bedeutet das, dass in der Erziehung aggressives Verhalten belohnt wird. Kinder, die mit Schreien und Schlagen ihre Wünsche äußern und diese dann erfüllt bekommen, werden deutlich häufiger in Zukunft dieses Verhalten an den Tag legen. So können die Eltern auf kurze Sicht die Kinder beruhigen, allerdings wirkt sich das Verhalten auf den weiteren Lebensweg aus. Das Kind hat gelernt, wenn es sich aggressiv äußert, bekommt es, was es möchte. 

Die beiden Theorien schließen sich nicht aus, sondern verstärken sich vielmehr. 

Dazu kommt, dass aggressives Verhalten meist mit Auslösern verknüpft ist. Diese können aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Auch hier kann das erlernte Verhalten eine wichtige Rolle spielen. Denn jeder Mensch greift auf eine Vielzahl an verschiedenen Erlebnissen im Leben zurück. Aus diesen können dann auch die die Auslöser für Aggressionen resultieren. 

Häufige Auslöser können sein:

– Gewalterfahrungen

– Sich oder das Eigentum verteidigen zu wollen

– Hilflosigkeit

– Angst

– Enttäuschung

– Frustration

– Missachtung

– Minderwertigkeitsgefühl

– Liebesdefizit

– Ein Defizit an Zuwendung

– Rivalität gegenüber dem Partner

– Reaktion auf extreme Situationen

– Rache ausüben

– Seinen Rang verteidigen oder einen höheren erreichen zu wollen

– Den eigenen Selbstwert aufwerten

– Eine andere Person verteidigen zu wollen

– Ungerechtigkeitsempfinden

– Verzweiflung

– Wut

Aggressionen können also tief in uns verwurzelt sein. Aber auch hier gibt es noch einmal eine Differenzierung, denn neben den Ursprüngen unterscheiden sich auch noch verschiedene Arten von Aggressionen. 

Die verschiedenen Arten von Aggressionen

Die Differenzierung der unterschiedlichen Arten von Aggression unterscheidet sich in der Regel aufgrund der Situation und auch nach der individuellen Person. Hier gibt es viele verschiedene Formen, wie sich Aggressionen äußern können und auftreten. Auch hier gibt es eine Auflistung der verschiedenen Arten der Aggression mit den Fachbegriffen. Denn oft ist es schon hilfreich zu wissen, wie man etwas benenn kann.

Arten der Aggression:

ï Die indirekte Aggression:

Bei dieser Art ist der Aggressor innerlich gehemmt, aus diesem Grund äußert sich die Aggression hier nicht direkt. Mobbing oder Diebstähle gehören zu dieser Art der Aggression, denn der Aggressor äußert auf diffizilere Weise die Aggression. 

ï Die passive Aggression:

Bei dieser Art ist der Aggressor nicht dazu bereit, einen Konflikt öffentlich auszutragen, sondern agiert durch Manipulation oder ein unkooperatives Verhalten. Das Gegenüber spürt das aggressive Verhalten deutlich. 

ï Die verdeckte Aggression:

Bei dieser Art wirkt sich die Aggression nur in der Fantasie des Aggressors aus. 

ï Die Autoaggression

Bei dieser Variante werden die Aggressionen nur auf die eigene Person gerichtet.

ï Die erleichternde Aggression:

Bei dieser Art ist die Aggression gezielt auf eine andere Person gerichtet, um Schaden zuzufügen, damit das eigene Gefühl der Ablehnung verbessert wird. 

ï Die instrumentelle Aggression:

Bei dieser Variante ist das Verhalten des Aggressors auf ein Ziel ausgerichtet und sorgt für ein positives Gefühl. 

ï Die negative Aggression:

Diese Art der Aggression besteht aus Verhalten, das von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird.

ï Die offene Aggression:

Hier handelt es sich um eine offene Art der Aggression, die sich in Schreiben oder auch mit Gewalt äußert. 

ï Die physische Aggression:

Hier äußert sich die Aggression mit einem physischen Angriff auf den Körper eines anderen Menschen oder auf Dinge, dazu gehört auch Vandalismus.

ï Die reaktive Aggression:

Diese Art wird durch negative Verstärker begünstigt und bringt ein feindliches, unproduktives Verhalten zum Vorschein. 

ï Die kalte Aggression:

Diese Art von Verhalten ist bewusst gesteuert, dazu werden hier die eigenen Emotionen abgespalten.

ï Die heiße Aggression:

Im Gegensatz zur kalten Aggression hat sich der Aggressor hier nicht mehr völlig selbst unter Kontrolle. Der Körper reagiert deutlich mit einem erhöhten Herzschlag und Blutdruck und es kann zu starken Wutausbrüchen kommen, die sogar eskalieren können. 

ï Die appetitive Aggression:

Diese Art äußert sich durch einen gezielten Schaden, der anderen angetan wird, um die eigene positive Erregung zu erreichen. 

ï Die positive Aggression:

Diese Form der Aggression wird von der Gesellschaft akzeptiert.

ï Die konstruktive Aggression:

Diese Aggression ist auf ein Ziel ausgerichtet, schadet aber weder der eigenen noch anderen Personen. 

Die verschiedenen Aggressionen wirken sich auch auf unterschiedliche Weise auf das eigene Leben und vor allem auf das der anderen aus. Weder für den Aggressor selbst und vor allem nicht für das Umfeld haben Aggressionen gute Auswirkungen. Es gibt viele verschiedene Gründe, sich selbst zu helfen und sein Leben mit einer passenden Aggressionstherapie zu verbessern. 

Gründe für eine Aggressionstherapie

Es gibt viele verschiedene Gründe, sich für eine Aggressionstherapie zu entscheiden. Die wichtigsten sind auf jeden Fall die persönlichen.

ï Sich und sein Umfeld zu schützen. Wenn sich Ihre Aggression auf die eigene Familie und das direkte Umfeld auswirkt. Sie immer wieder merken, dass Sie andere verletzten, ob verbal, psychisch oder sogar physisch, dann ist eine Aggressionstherapie genau das Richtige.

ï Aber auch um sich selbst zu schützen, denn Aggressionen sind belastend für den Körper und auch für die eigene Seele.

ï Wenn Sie beruflich merken, dass Ihre Aggressionen Ihnen im Weg stehen und Sie sich gegenüber Angestellten oder Vorgesetzten nicht mehr richtig kontrollieren können. 

ï Es gibt aber auch gerichtliche oder behördliche Anordnungen, die eine Aggressionstherapie nötig machen. In diesen Fällen haben die Aggressionen schon große Ausmaße angenommen. 

In jedem Fall ist es aber wichtig, dass Sie sich selbst reflektieren und das Ausmaß der Aggression erkennen und eine Aggressionstherapie durchführen möchten. 

Die verschiedenen Formen der Aggressionstherapie

Es gibt verschiedene Formen der Aggressionstherapie, die auf unterschiedlichen Ansätzen beruhen. Dazu gehören die:

1. Die Psychotherapie

Nicht immer ist eine komplette Psychotherapie nötig. Bei der Psychotherapie wird in die Tiefe gegangen, es werden Strategien entwickelt und vor allem werden die Ursachen und Hintergründe genau beleuchtet und aufgearbeitet. 

2. Die medikamentöse Therapie

Zu einer Behandlung von Aggressionen bei einem Psychiater können auch zeitweise Medikament hinzukommen, die die Psychotherapie unterstützen können, das kann aber immer nur für kurze und akute Zustände infrage kommen. 

3. Und die Bewältigungstherapie

Gerade hier gibt es viele neue Ansätze, die auf praktische Weise dafür sorgen, die Emotionen abzubauen und erst gar keine Aggressionen aufkommen zu lassen. Es werden Wege gefunden für eine Entladung zu sorgen, um, so keine anderen Menschen, Tiere oder Gegenstände zu gefährden. Zu diesen Bewältigungsstrategien, die vor allem im Alltag gute integrierbar sind, gehören:

– Entspannungstechniken

– Sport

– Verhaltensweisen, die ablenken

– Atemübungen

– Rechenübungen

– Ausschreien in geeigneten Umgebungen und verschiedene andere Methoden, um die innere Unruhe rauszulassen.

– Antiaggressionstrainings

– Aber auch eine Art der Psychotherapie, um den Ursachen auf den Grund zu gehen und sich selbst zu reflektieren und neue Strategien zu entwickeln. 

Unser Angebot für Sie, um sofort und effektiv gegen die Wutausbrüche anzugehen

Wir wissen, wie schwer es sein kann, akut Hilfe zu finden und so einen zügigen neuen Beginn des eigenen Lebens zu starten. Wenn einem bewusst geworden ist, dass die eigene Aggression überhandnimmt und das Leben und das der Lieben beeinflusst oder sogar der eigene Job leidet, dann möchte man schnell etwas tun und das vor allem effektiv.

Unsere erfahrenen Coaches haben genau hier für einen effektiven Kurs gesorgt, der sich optimal in den Alltag integrieren lässt und mit den richtigen Methoden für schnelle Erfolge sorgt. 

Denn so lassen sich die erlernten Verhaltensweisen und die Ursachen für die Aggression mit den verschiedenen effektiven Strategien behandeln. Neue Wege finden, um mit den eigenen Emotionen umzugehen und so die Aggressionen abbauen. 

Mit den neuen Ansätzen zur Aggressionstherapie haben unsere Coaches in Zusammenarbeit einen optimalen Kurs entwickelt, der auch bei Personen, die unter starken Wutausbrüchen leiden, Erfolge zeigen. Dabei werden alle Bereiche betreut und auch langfristig für Erfolge gesorgt. 

Sie möchten raus aus der Aggression und benötigen die richtige Aggressionstherapie, dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir helfen Ihnen dabei, durch unsere Methoden schnellere Erfolge zu erzielen. Sie können sofort starten, ohne Wartezeit. Genau das, worauf man wartet, wenn man sich dafür entschieden hat, sich helfen zu lassen. 

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